Der Generalkonsent als wichtige Grundlage 

Mit dem Einverständnis gesundheitsbezogene Daten und übrigbleibende Proben zu verwenden (Generalkonsent), können Ärztinnen und Ärzte und Pflegefachleute Forschungsfragen beantworten.

Bei der Erkennung und Behandlung von Krankheiten sind in den letzten Jahrzehnten enorme Fortschritte gemacht worden. Diese Entwicklung basiert auch auf dem langjährigen Engagement von Forschenden, Patientinnen und Patienten.

Im Laufe des Spitalaufenthaltes werden gesundheitsbezogene Daten erhoben und manchmal werden auch biologische Proben wie zum Beispiel Blut oder Gewebeproben entnommen. Mit der Einwilligung zur Weiterverwendung können die Daten und übriggebliebenen Proben zu Forschungszwecken weiterverwendet werden.

Gesundheitsdaten werden gemäss gesetzlichen Vorschriften bearbeitet und geschützt. Wenn Daten und Proben für Forschungsprojekte verwendet werden, so werden diese verschlüsselt oder anonymisiert.

Verschlüsselt bedeutet, dass alle personenbezogenen Daten wie Name oder Geburtsdatum durch einen Code ersetzt werden. Personen, die keinen Zugang zum Schlüssel haben, können die Daten keiner bestimmten Person zuordnen. Der Schlüssel wird sicher aufbewahrt.

Werden Daten und Proben anonymisiert, gibt es keinen Schlüssel, der auf Ihre Person zurückführt. Eine Zuordnung zu einer bestimmten Person ist nach einer Anonymisierung de Facto nicht mehr möglich.

Zurzeit wird der Generalkonsent bei der Lindenhofgruppe eingeführt und die dazugehörigen Prozesse werden etabliert.

Kontakt

Weitere Auskünfte zum Generalkonsent erhalten Sie unter folgendem Kontakt:

Campus SLB
Freiburgstr 3, CH-3010 Bern
gclndnhfgrppch
+41 31 366 36 66